didaktische Grundlage
Die didaktische und methodische Auseinandersetzung mit dem Bereich der Geometrie ist grundlegend wichtig für das Gelingen von Unterricht. Deshalb beschäftige ich mich in diese Arbeit ausführlich mit den gewählten Themenschwerpunkten der Geometrie.
Zunächst gebe ich eine kurze Einführung in den Geometrieunterricht der Hauptschule, worauf die Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt dieser Arbeit folgt.
Die Geometrie ist ein vielseitiges Gebiet der Mathematik. Der Unterricht der Hauptschule beschäftigt sich vorwiegend mit den folgenden drei Disziplinen: der Planimetrie, der Stereometrie und der darstellenden Geometrie. (vgl. Leutenbauer, Helmut, Das praktische Handbuch für den Mathematikunterricht der 5. bis 10. Jahrgangsstufe (Geometrie), S. 14)
Maßgeblich beeinflusst haben den Geometrieunterricht die psychologischen Forschungs-ergebnisse von Stückrath und Piaget. (vgl. Leutenbauer, Helmut, Das praktische Handbuch für den Mathematikunterricht der 5. bis 10. Jahrgangsstufe (Geometrie), S. 17) Dabei beschäftigte sich Stückrath vorwiegend mit der Raumwahrnehmung von Objekten und teilte die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zur Raumwahrnehmung in unterschiedliche Stufen ein. Er stellte fest, „dass die Entwicklung der Raumauffassung im Schulalter durch fortschreitende Differenzierungen im Laufraum (in dem Raum in dem wir uns bewegen) und im Handlungsraum (in dem Raum der Gegenstände, mit denen wir umgehen) vollzogen wird“.
Diese Erkenntnisse sind von fundamentaler Bedeutung, da sie die Basis des Geometrieunterrichts in den Vordergrund rücken, welche für die Umsetzung der folgenden Aspekte wichtig ist.
Der Geometrieunterricht der Hauptschule gliedert sich nach der Auffassung von Griesel in seiner Begründung in die folgenden acht Aspekte, die nun kurz vorgestellt werden.
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